
Unterrichtszeiten und Tagesstruktur
So ist unser Schultag aufgebaut
Ein verlässlicher Tagesrhythmus schafft Orientierung. Unser Schulvormittag endet um 13:00 Uhr; im Ganztag schließen sich Mittagspause, Lernzeit und abwechslungsreiche Angebote an.
Der Unterricht an der Realschule plus Dudenhofen beginnt um 8:00 Uhr. Die ersten beiden Unterrichtsstunden dauern bis 9:30 Uhr, anschließend folgt eine 15-minütige Pause. Nach der dritten und vierten Stunde gibt es von 11:15 bis 11:30 Uhr eine weitere Pause. Die fünfte Stunde beginnt um 11:30 Uhr, die sechste Stunde endet um 13:00 Uhr.
Für Schülerinnen und Schüler der Ganztagsschule schließt sich daran ein klar strukturierter Nachmittag an. Von 13:00 bis 13:45 Uhr findet die Mittagspause mit gemeinsamem Mittagessen statt. In der anschließenden Lernzeit von 13:45 bis 14:45 Uhr können Aufgaben bearbeitet, Inhalte vertieft und Lernprozesse begleitet werden. Von 14:45 bis 16:00 Uhr stehen verschiedene Angebote in AG-Form auf dem Programm.
Diese feste Tagesstruktur verbindet Unterricht, Erholung, selbstständiges Lernen und gemeinsame Aktivitäten. Sie gibt Kindern und Familien Verlässlichkeit und schafft zugleich Raum für Förderung, Interessen und persönliche Entwicklung.


Unsere Fächer im Überblick
Vielfältig lernen und Interessen entdecken
Schule ist mehr als die Summe einzelner Fächer. Unser Unterricht verbindet Wissen, Sprache, Kreativität, Bewegung, gesellschaftliche Verantwortung und praktische Erfahrungen.
An der Realschule plus Dudenhofen erwartet die Schülerinnen und Schüler ein vielfältiges Fächerangebot. In Deutsch, Englisch und Mathematik werden grundlegende Kompetenzen aufgebaut, die für den weiteren Bildungsweg eine zentrale Rolle spielen. Religion und Ethik eröffnen Raum für Fragen nach Werten, Verantwortung und Zusammenleben.
Gesellschaftswissenschaftliche Fächer wie Erdkunde, Geschichte und Sozialkunde helfen dabei, die Welt zu verstehen, Entwicklungen einzuordnen und gesellschaftliche Prozesse mitzugestalten. In den Naturwissenschaften, in Biologie, Physik und Chemie wird geforscht, beobachtet, experimentiert und erklärt. Sport, Bildende Kunst und Musik fördern Bewegung, Kreativität, Ausdruck und Teamgeist.
Besonders wichtig ist uns die Verbindung von Allgemeinbildung und persönlicher Profilbildung. Im Wahlpflichtbereich können Schülerinnen und Schüler eigene Interessen vertiefen – etwa in Hauswirtschaft und Sozialwesen, Technik und Naturwissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung oder Französisch. Hinzu kommen Angebote zur informatischen Bildung sowie unser Fach LeBen, das Lernen, Medienbildung, Berufsorientierung, Klimaschutz und gesellschaftliches Engagement miteinander verknüpft.

Deutsch
Sprache verstehen, Texte lesen und schreiben, kommunizieren.

Englisch
Die Welt verstehen mit einer wichtigen Sprache.

Mathematik
Logisch denken, Probleme lösen und Strukturen erkennen.

Religion / Ethik
Fragen stellen, Werte entdecken, Gemeinschaft und Respekt leben.

Erdkunde
Unsere Erde verstehen, Räume entdecken, Zukunft gestalten.

Geschichte
Vergangenheit verstehen, Gegenwart einordnen, Zukunft mitgestalten.

Sozialkunde
Politik begreifen, Gesellschaft mitgestalten, Verantwortung übernehmen.

Naturwissenschaften
Forschen, staunen, Zusammenhänge in Natur und Technik entdecken.

Biologie
Leben verstehen von Pflanzen, Tieren und uns Menschen.

Physik
Gesetze der Natur erkennen und die Welt erklären.

Chemie
Stoffe erforschen, experimentieren und Zusammenhänge verstehen.

Sport
Bewegen, sich auspowern, Teamgeist und Fairness leben.

Bildende Kunst
Kreativität entfalten, Ideen gestalten, Perspektiven wechseln.

Musik
Zuhören, mitmachen, selbst gestalten. Musik verbindet.

WPF
(Wahlpflichtbereich)
Eigene Interessen entdecken, Schwerpunkte setzen, Talente fördern.

HuS
(Hauswirtschaft und Soziales)
Alltag meistern, gesund leben, für andere da sein.

TuN
(Technik und Natur)
Technik verstehen, nachhaltig denken, Zukunft entwickeln.

WuV
(Wirtschaft und Verwaltung)
Wirtschaft verstehen, Entscheidungen treffen, Verantwortung übernehmen.

Französisch
Eine weitere Sprache lernen, Kultur entdecken, Horizonte erweitern.

Informatik
(Basisbildung)
Digital denken, kreativ arbeiten, Medien sicher nutzen.

LeBen
Lebensziele entdecken,
Persönlichkeit stärken,
fit fürs Leben werden.
Fächer nach Klassenstufen
Wann wird welches Fach unterrichtet?
Mit zunehmender Klassenstufe entwickelt sich auch der Stundenplan weiter. Neue Fächer kommen hinzu, andere Schwerpunkte werden vertieft – immer passend zur jeweiligen Lern- und Entwicklungsphase.
Die Kernfächer Deutsch, Mathematik, Englisch sowie Religion beziehungsweise Ethik begleiten unsere Schülerinnen und Schüler durch alle Klassenstufen von 5 bis 10. Sie bilden das stabile Fundament des Unterrichts. Ergänzt werden sie durch gesellschaftswissenschaftliche, naturwissenschaftliche, kreative und praktische Fächer, deren Schwerpunkte sich im Verlauf der Schulzeit weiterentwickeln.
In den Klassen 5 und 6 werden naturwissenschaftliche Inhalte zunächst im Fach Naturwissenschaften gebündelt. Ab Klasse 7 treten Biologie und weitere Einzelfächer stärker hervor; Chemie beginnt ab Klasse 8. Auch die Gesellschaftswissenschaften werden schrittweise ausdifferenziert: Geschichte, Erdkunde und Sozialkunde setzen je nach Klassenstufe unterschiedliche Akzente.
Der Wahlpflichtbereich beginnt ab Klasse 6 und begleitet die Schülerinnen und Schüler anschließend bis zum Abschluss. Französisch ist dabei eine mögliche Wahl im Wahlpflichtbereich. Unser Fach LeBen wird in den Klassen 7 bis 9 unterrichtet und ergänzt den klassischen Fächerkanon um wichtige Zukunfts- und Lebenskompetenzen. Die Übersicht zeigt damit: Unser Fächerangebot wächst mit den Schülerinnen und Schülern und eröffnet zunehmend individuelle Schwerpunkte.
Orientierungsstufe
Klassen 5 und 6
Die Klassen 5 und 6 bilden eine pädagogische Einheit. In dieser Zeit geben wir Kindern bewusst Raum, an der neuen Schule anzukommen, ihre Stärken zu entdecken und sich weiterzuentwickeln.
Der Übergang von der Grundschule an eine weiterführende Schule ist ein wichtiger Schritt. Deshalb verstehen wir die Orientierungsstufe der Realschule plus Dudenhofen als Zeit des Ankommens, Erprobens und Wachsens. In den Klassen 5 und 6 lernen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam und werden eng begleitet. Eine maximale Klassenmesszahl von 25 schafft dabei gute Voraussetzungen für persönliche Betreuung und verlässliche Beziehungen.
Lernstandsanalysen helfen uns, individuelle Lernvoraussetzungen früh zu erkennen und passende Förderangebote zu entwickeln. In den Hauptfächern Mathematik, Deutsch und Englisch können stundenweise zwei Lehrkräfte gemeinsam im Unterricht arbeiten. So entstehen zusätzliche Möglichkeiten für Differenzierung, Unterstützung und gezielte Förderung.
Die Orientierungsstufe ist eine pädagogische Einheit; zwischen Klasse 5 und 6 gibt es daher keine Versetzung. In Klasse 6 lernen die Kinder außerdem den Wahlpflichtbereich kennen und können – je nach Interesse – Französisch als zweite Fremdsprache wählen oder verschiedene praktische Wahlpflichtfächer erproben. Am Ende der Orientierungsstufe beraten Schule und Eltern gemeinsam über den weiteren, für das Kind passenden Bildungsweg.

Individuelle Förderung
Durch Lernstandanalysen werden die individuellen Lernstände der Kinder erfasst und können so im Anschluss optimal gefördert werden.

Team Teaching
Stundenweise zwei Lehrkräfte in den Hauptfächern Mathematik, Deutsch und Englisch.

Kleinere Klassen
Maximale Klassenmesszahl von 25 Schülerinnen und Schülern.

Zeitraum der Erprobung
Am Ende der Orientierungsstufe wird in Zusammenarbeit mit den Eltern eine für das Kind optimale Empfehlung der Schullaufbahn gesichert.

Keine Versetzung
Die Orientierungsstufe ist eine pädagogische Einheit, daher gibt es keine Versetzung von Klassenstufe 5 in 6.

Ein weiteres Hauptfach
In Klasse 6 wählen die Schülerinnen und Schüler ein weiteres Hauptfach: Französisch oder das Schnupperprogramm mit Einblicken in Technik und Naturwissenschaften, Wirtschaft und Verwaltung sowie Hauswirtschaft und Sozialwesen.
Schwimmunterricht (Klasse 5)
Bei uns lernt jeder schwimmen
Sicher schwimmen zu können ist eine wichtige Lebenskompetenz. Deshalb hat der Schwimmunterricht in Klasse 5 an unserer Schule einen besonderen Stellenwert.
Im Schwimmunterricht der 5. Klassen verbinden wir Bewegung, Sicherheit und gemeinsames Lernen. Die Schülerinnen und Schüler werden Schritt für Schritt an sicheres Verhalten im Wasser herangeführt, verbessern ihre Schwimmtechnik und lernen, Gefahren richtig einzuschätzen. Dabei geht es nicht nur um sportliche Leistung, sondern vor allem um Sicherheit und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
Kinder bringen sehr unterschiedliche Erfahrungen mit. Deshalb arbeiten wir mit individueller Unterstützung und gezielter Förderung. Wer bereits sicher schwimmt, kann seine Technik weiterentwickeln; wer noch Unterstützung benötigt, erhält Zeit, Anleitung und passende Übungsformen. Auf diese Weise möchten wir jedem Kind ermöglichen, spürbare Fortschritte zu machen.
Gleichzeitig stärkt der Schwimmunterricht das Miteinander. Rücksichtnahme, gegenseitige Unterstützung und gemeinsamer Erfolg fördern den Teamgeist in der Klasse. Unser Ziel ist, dass möglichst alle Schülerinnen und Schüler am Ende der 5. Klasse sicherer, kompetenter und mit Freude im Wasser unterwegs sind.

Sicherheit
Wir vermitteln Sicherheit im Wasser und beugen Unfällen vor.

Kompetenz
Schritt für Schritt zu sicherem Schwimmen, mit Spaß und Geduld.

Förderung
Individuelle Betreuung und gezielte Förderung jedes Kindes.

Gemeinschaft
Wir stärken das Miteinander und fördern Teamgeist.

Erfolg
Das Ziel: Jedes Kind kann am Ende der 5. Klasse sicher schwimmen!
LeBen (Klassen 7-9)
Lebensziele entdecken und Begeisterung entfalten
LeBen verbindet Schule mit dem echten Leben. In den Klassen 7 bis 9 arbeiten Schülerinnen und Schüler an ihren Stärken, Zukunftsideen und an Fragen, die über klassische Unterrichtsfächer hinausgehen.
Mit unserem Fach LeBen schaffen wir in den Klassen 7 bis 9 einen Raum für Kompetenzen, die junge Menschen für Schule, Beruf und Alltag brauchen. Der Name steht bewusst für das Leben: Schülerinnen und Schüler sollen herausfinden, was sie interessiert, welche Stärken sie mitbringen und wie sie Verantwortung für sich selbst und andere übernehmen können.
Fünf Themenfelder prägen das Fach. Beim „Lernen lernen“ geht es um Methoden, Ziele und erfolgreiches selbstständiges Arbeiten. Die Medienbildung stärkt einen kreativen, sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien. In der Berufsorientierung werden Interessen und Fähigkeiten mit möglichen beruflichen Perspektiven verbunden. Klimaschutz macht Nachhaltigkeit konkret und zeigt, wie eigenes Handeln Wirkung entfalten kann. Im Service Learning schließlich verbinden sich Lernen und gesellschaftliches Engagement: Schülerinnen und Schüler planen Projekte, übernehmen Verantwortung und erleben, dass ihr Beitrag zählt.
LeBen steht damit für Persönlichkeitsentwicklung, Praxisnähe und Zukunftskompetenz. Wir möchten junge Menschen ermutigen, eigene Ziele zu entwickeln, sich einzubringen und ihre Zukunft aktiv mitzugestalten.

Lernen
lernen
Methoden entdecken, Ziele setzen, erfolgreich sein.

Medien-
bildung
Digital kompetent handeln, kreativ und sicher.

Berufs-
orientierung
Stärken erkennen, Perspektiven entwickeln.

Klima-
schutz
Verstehen, was zählt – nachhaltig handeln.

Service Learning
Mit Herz und Tatkraft die Welt mitgestalten.
Wahlpflichtfächer
Ausprobieren. Rückmeldung bekommen. Entscheiden
Die Wahl eines Wahlpflichtfaches soll zu den eigenen Interessen und Stärken passen. Deshalb lernen unsere Schülerinnen und Schüler die Angebote zunächst kennen, bevor sie sich verbindlich entscheiden.
Der Wahlpflichtbereich ist ein wichtiger Baustein der Realschule plus und ermöglicht eine erste persönliche Schwerpunktsetzung. An der Realschule plus Dudenhofen beginnt die Orientierung bereits gegen Ende der 5. Klasse. In Klasse 6 erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, verschiedene Angebote kennenzulernen und praktisch auszuprobieren.
Zur Wahl stehen Hauswirtschaft und Sozialwesen (HuS), Technik und Naturwissenschaft (TuN), Wirtschaft und Verwaltung (WuV) sowie Französisch. Während der Erprobungsphase sammeln die Kinder konkrete Erfahrungen und erhalten Rückmeldungen zu ihren Interessen, Stärken und Arbeitsweisen. So basiert die Entscheidung nicht nur auf einer Vorstellung vom Fach, sondern auf eigenen Erfahrungen.
Erst am Ende der 6. Klasse wird das Wahlpflichtfach verbindlich gewählt. Wir als Schule unterstützen diesen Prozess mit Beratung und Information. Unser Ziel ist eine Entscheidung, die zum Kind passt und langfristig Motivation schafft. Der Wahlpflichtbereich verbindet damit Orientierung, praktisches Lernen und individuelle Profilbildung.
Digital lernen
kompetent und verantwortungsvoll handeln
Digitale Bildung bedeutet für uns mehr als Geräte einzusetzen. Schülerinnen und Schüler sollen digitale Werkzeuge sinnvoll nutzen, kritisch bewerten und verantwortungsvoll mit Medien umgehen.
Digitales Lernen ist an der Realschule plus Dudenhofen fest im Schulalltag verankert. Für Unterricht und Schülerprojekte stehen 180 iPads zur Verfügung. Ergänzt wird diese Ausstattung durch ein IT- und Techniklabor mit 3D-Drucker sowie ein PC-Labor. Alle Klassenräume verfügen über digitale Displays, sodass digitale Inhalte flexibel und unmittelbar in den Unterricht eingebunden werden können.
Die technische Ausstattung ist für uns jedoch nur die Grundlage. Entscheidend ist, was Schülerinnen und Schüler damit lernen. Sie recherchieren, präsentieren, produzieren eigene Inhalte, arbeiten gemeinsam an Projekten und setzen sich mit Chancen und Risiken digitaler Medien auseinander. Dabei spielen Datenschutz, Urheberrecht, Informationsbewertung und ein respektvoller Umgang miteinander eine wichtige Rolle.
Mit der Fortführung des Medienkomp@ss unterstützen wir den systematischen Aufbau von Medienkompetenz. Unser Ziel ist ein Unterricht, in dem digitale Werkzeuge selbstverständlich dort eingesetzt werden, wo sie Lernen verbessern – und in dem junge Menschen lernen, Medien kompetent, kritisch und verantwortungsvoll zu nutzen.






Informatik
digital verstehen, sicher handeln, Zukunft gestalten
Informatik macht aus bloßer Techniknutzung echtes Verständnis. Ab dem Schuljahr 2028/29 wird das Fach in Rheinland-Pfalz ab Klasse 7 zum Pflichtfach – und eröffnet neue Möglichkeiten für systematisches informatisches Lernen.
Digitale Technologien prägen Schule, Beruf und Alltag. Informatik hilft Schülerinnen und Schülern, diese Welt nicht nur zu benutzen, sondern zu verstehen. Ab dem Schuljahr 2028/29 wird Informatik in Rheinland-Pfalz an weiterführenden Schulen ab Klassenstufe 7 als Pflichtfach eingeführt. Damit erhält informatisches Denken und Verstehen einen festen Platz im Unterricht.
Inhaltlich geht es um zentrale Fragen unserer digitalen Gesellschaft: Wie werden Daten und Informationen im Computer dargestellt und organisiert? Wie funktionieren Algorithmen und Programme? Was passiert in Netzwerken und im Internet? Wo liegen persönliche Daten und wie können sie geschützt werden? Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz? Und wie arbeiten digitale Geräte im Hintergrund?
Das Fach verbindet technisches Grundverständnis mit Problemlösen, Kreativität und Verantwortung. Schülerinnen und Schüler lernen, Zusammenhänge zu analysieren, einfache informatische Lösungen zu entwickeln und digitale Technologien kritisch zu beurteilen. Damit stärkt Informatik Kompetenzen, die für Ausbildung, Studium, Beruf und gesellschaftliche Teilhabe zunehmend wichtig werden.
Deutsch Intensivkurs
Deutsch lernen. Ankommen. Mitmachen.

Ankunft in Deutschland
Willkommen!
Wir unterstützen dich beim Ankommen und beim Deutschlernen.

Deutsch intensiv lernen
Bis zu zwei Jahre erhältst du intensive Sprachförderung und baust deine Deutschkenntnisse Schritt für Schritt aus.

Sprache weiter fördern
Nach dem Intensivkurs erhältst du passend zu deinem Sprachstand zwei oder vier Stunden zusätzliche Deutschförderung pro Woche.

Erfolgreich teilnehmen
Ziel ist, dass du selbstständig und sicher am Unterricht und am Schulleben teilnehmen kannst.
Die Dauer und der Umfang der Förderung richten sich nach deinem individuellen Sprachstand und werden regelmäßig überprüft.
Sprachförderung Schritt für Schritt
Ein guter Start in der Schule beginnt mit Sprache. Unser Deutsch-Intensivkurs richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die neu an unserer Schule sind, noch keine zwei Jahre in Deutschland leben und dadurch noch keine oder nur geringe Deutschkenntnisse haben. Im Deutsch-Intensivkurs geht es vor allem darum, Deutsch praktisch und alltagsnah zu lernen.
Deine Deutschkenntnisse werden mit 2P Plus Analyse regelmäßig getestet. So sehen wir, wie gut du schon bist und welche Schritte als Nächstes wichtig sind. Dein Lernstand wird genau festgestellt, deine Fortschritte werden sichtbar gemacht und wir planen deine weitere Förderung passgenau.
Was lernen unsere Schülerinnen und Schüler?
Lesen & Schreiben:
Grundlegende Fähigkeiten für Schule und Alltag
Sprechen & Verstehen:
Sich verständigen, Gespräche führen und andere verstehen
Wortschatz & Grammatik:
Wichtige sprachliche Grundlagen aufbauen
Schulsprache:
Wörter und Formulierungen kennenlernen, die im Unterricht gebraucht werden
Intensivkurs & Regelklasse
Du bist einer Regelklasse zugeordnet und nimmst zusätzlich an einem intensiven Deutschunterricht teil (15 bis 20 Stunden pro Woche). Ziel ist gute Deutschkenntnisse aufzubauen und sicher am Unterricht teilnehmen zu können.
Unsere Schülerinnen und Schüler gehören von Anfang an zu einer Regelklasse. Einen Teil ihrer Unterrichtszeit verbringen sie im Deutsch-Intensivkurs, in den übrigen Stunden lernen sie gemeinsam mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern. So können sie ihre neuen Deutschkenntnisse direkt anwenden und gleichzeitig Kontakte knüpfen. Die Schülerinnen und Schüler bekommen keine Noten, ihre Fortschritte und der individuelle Leistungsstand werden in Verbalbeurteilung festgehalten.
Der Deutsch-Intensivkurs ist eine Brücke in den Regelunterricht.
Die Teilnahme am Regelunterricht wird entsprechend dem individuellen Sprachstand schrittweise erweitert.
Sprache schafft Verbindung.
Deshalb unterstützen wir unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur beim Deutschlernen. Sie sollen sich an unserer Schule willkommen, sicher und zugehörig fühlen. Wir möchten jedem Kind die Chance geben, seine Fähigkeiten zu entfalten und erfolgreich an unserer Schule zu lernen.
• neue Freundschaften schließen
• den Schulalltag kennenlernen
• zunehmend selbstständig lernen
• Teil unserer Schulgemeinschaft werden
Alles auf einen Blick
Für wen: Schülerinnen und Schüler die noch keine 2 Jahre in Deutschland leben
Schwerpunkt: Deutsch sprechen, verstehen, lesen und schreiben können
Ziel: Erfolgreiche Teilnahme am Regelunterricht
Umfang: 20 Wochenstunden
Leistungen: Verbalbeurteilung ohne Zeugnisnoten
Individuelle Förderung
Jedes Kind mit seinen Stärken im Blick
Kinder lernen unterschiedlich. Deshalb orientiert sich gute Förderung nicht an einem einzigen Tempo, sondern an Fähigkeiten, Interessen und Lernvoraussetzungen der einzelnen Schülerinnen und Schüler.
Individuelle Förderung bedeutet für uns, Schülerinnen und Schüler aufmerksam zu begleiten und ihnen passende Wege zum Lernen und Wachsen zu eröffnen. Wir unterstützen beim Aufbau grundlegender Lernkompetenzen, trainieren Lernstrategien und Methoden und schaffen in Lernzeiten und Übungsphasen Raum, um Inhalte zu festigen und selbstständiger zu arbeiten.
Persönliche Begleitung ist dabei ebenso wichtig wie guter Unterricht. Fördergespräche, Zielvereinbarungen, Portfolioarbeit, Feedback und Reflexion helfen den Schülerinnen und Schülern, den eigenen Lernfortschritt wahrzunehmen und Verantwortung für das Lernen zu übernehmen. Durch differenzierte Aufgaben, Zusatzmaterialien sowie offene Lernformen können unterschiedliche Lernvoraussetzungen gezielt berücksichtigt werden.
Förderung heißt für uns aber nicht nur, Schwierigkeiten aufzuarbeiten. Ebenso wichtig ist es, Begabungen und Interessen zu entdecken und weiterzuentwickeln – im Wahlpflichtbereich, in Arbeitsgemeinschaften, Wettbewerben, Projekten und Präsentationen. Schule, Eltern und externe Partner arbeiten dabei zusammen. Unser Anspruch: Wir sehen das einzelne Kind, stärken seine Potenziale und begleiten es auf seinem persönlichen Bildungsweg.










