
Berufsorientierung ab klasse 6
Praxis erleben. Stärken erkennen. Zukunft planen
Berufliche Orientierung ist bei uns kein einzelnes Projekt kurz vor dem Abschluss. Sie beginnt früh, wächst mit den Schülerinnen und Schülern und verbindet Schule kontinuierlich mit der Arbeitswelt.
Die Berufsorientierung an der Realschule plus Dudenhofen begleitet die Schülerinnen und Schüler von Klasse 6 bis zum Schulabschluss. Ziel ist es, Interessen und Stärken früh wahrzunehmen, Berufsfelder kennenzulernen und schrittweise eine realistische Perspektive für die Zeit nach der Schule zu entwickeln.
Bereits in Klasse 6 eröffnen die Schnupperangebote im Wahlpflichtbereich erste Einblicke in unterschiedliche praktische und berufliche Themenfelder. In Klasse 7 folgen unter anderem der BerufswahlKompass und ein Familienpraktikum. In Klasse 8 werden mit Profil AC und Werkstatttagen eigene Stärken und berufliche Fähigkeiten genauer erkundet; zusätzlich absolvieren die Schülerinnen und Schüler ein 14-tägiges Betriebspraktikum. In Klasse 9 kommen ein weiteres Praktikum, der Besuch des Berufsinformationszentrums und – im Bildungsgang Berufsreife – der Praxistag hinzu. In Klasse 10 unterstützen Angebote wie der JobDatingDay die konkrete Übergangsplanung.
Ergänzt wird dieser Weg durch Berufsberatung, Übergangscoaching sowie Kooperationen mit Betrieben, Kammern und weiteren Partnern. So entsteht Berufsorientierung nicht nur im Klassenzimmer, sondern vor allem durch echte Begegnungen und praktische Erfahrungen.






Praktika an unserer Schule
Erfahrungen fürs Leben sammeln
Ein Praktikum macht Berufswelt konkret. Unsere Schülerinnen und Schüler erleben betriebliche Abläufe, erproben eigene Fähigkeiten und gewinnen wichtige Orientierung für ihren weiteren Weg.
Praktische Erfahrungen sind ein zentraler Bestandteil unserer Berufsorientierung. Deshalb absolvieren die Schülerinnen und Schüler der Realschule plus Dudenhofen sowohl in Klasse 8 als auch in Klasse 9 jeweils ein 14-tägiges Betriebspraktikum. Dabei lernen sie unterschiedliche Berufsfelder, Arbeitsplätze und betriebliche Abläufe aus erster Hand kennen.
Im Mittelpunkt steht nicht nur die Frage „Welcher Beruf interessiert mich?“. Ein Praktikum hilft auch dabei, die eigenen Stärken, Interessen und Fähigkeiten realistisch einzuschätzen. Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit, Kommunikation und selbstständiges Arbeiten werden im beruflichen Alltag unmittelbar erfahrbar. Gleichzeitig können Vorstellungen über Berufe überprüft und neue Perspektiven entdeckt werden.
Die Schule bereitet die Praktika sorgfältig vor und begleitet die Schülerinnen und Schüler während dieser Zeit. Informationen, notwendige Unterlagen, Beurteilungsbögen und Praktikumsbescheinigungen unterstützen einen verlässlichen Ablauf. Die Erfahrungen werden anschließend ausgewertet und fließen in die weitere Berufsorientierung ein. So wird Lernen in der Praxis zu einer wichtigen Erfahrung für Schule, Ausbildung und Leben.





Praxistag
Schule und Arbeitswelt dauerhaft miteinander verbinden
Der Praxistag schafft mehr als einen kurzen Einblick: Über einen längeren Zeitraum verbringen Schülerinnen und Schüler regelmäßig einen Tag pro Woche in einem Betrieb und erleben Arbeitswelt kontinuierlich.
Der Praxistag richtet sich an Schülerinnen und Schüler im Bildungsgang Berufsreife und verbindet schulisches Lernen besonders eng mit praktischer Erfahrung. An einem festen Tag pro Woche arbeiten die Jugendlichen in einem Betrieb. Dadurch lernen sie Arbeitsabläufe, Anforderungen und berufliche Tätigkeiten nicht nur punktuell, sondern über einen längeren Zeitraum kennen.
Diese kontinuierliche Praxiserfahrung stärkt fachliche, personale und soziale Kompetenzen. Die Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung, erleben Verbindlichkeit und erhalten unmittelbare Rückmeldungen aus der Arbeitswelt. Gleichzeitig können sie ihre beruflichen Interessen überprüfen, Stärken weiterentwickeln und Sicherheit im Umgang mit Erwachsenen und betrieblichen Strukturen gewinnen.
Schule und Praxis werden dabei bewusst miteinander verknüpft. Erfahrungen aus dem Betrieb können im Unterricht aufgegriffen und reflektiert werden; schulische Kompetenzen erhalten einen sichtbaren Bezug zum Berufsleben. Ergänzende Module wie Berufsorientierungscamps, Assessment Center, Bewerbungstraining und die Zusammenarbeit mit Partnerbetrieben unterstützen den Übergang in Ausbildung und Beruf. Der Praxistag kann so zu einer echten Brücke in die berufliche Zukunft werden.






Übergangscoaching
Erfahrungen fürs Leben sammeln
Der Übergang von der Schule in Ausbildung, Beruf oder eine weiterführende Schule ist für viele Jugendliche eine wichtige Weichenstellung. Individuelles Coaching hilft dabei, Ziele zu klären und konkrete nächste Schritte zu gehen.

An der Realschule plus Dudenhofen ergänzt ein Übergangscoach die schulische Berufsorientierung und begleitet Schülerinnen und Schüler auf dem Weg in Ausbildung und Beruf. Im Mittelpunkt steht die individuelle Situation: Welche Stärken und Interessen sind vorhanden? Welche Berufsfelder passen dazu? Welche Perspektiven gibt es nach dem Schulabschluss?
In persönlichen Gesprächen können Ziele entwickelt, Möglichkeiten geprüft und konkrete Schritte geplant werden. Zum Angebot gehört auch Bewerbungscoaching – von Bewerbungsunterlagen über die Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche bis hin zur sicheren Selbstpräsentation. Besonders wertvoll ist zudem die Vernetzung mit Betrieben und weiteren Partnern. Kontakte, Kooperationen und Schnupperpraktika können helfen, Türen zu öffnen und Erfahrungen zu ermöglichen.
Das Übergangscoaching unterstützt unterschiedliche Wege: von der Schule in den Beruf, von der Schule in eine Ausbildung oder in eine weiterführende Schule. Die Begleitung ist vertraulich, verbindlich, zielorientiert und motivierend. Ziel ist es, Jugendlichen Orientierung zu geben, Selbstvertrauen zu stärken und gemeinsam einen realistischen nächsten Schritt zu finden.